Laufende Vorhaben
Dialogue of Rivers
Ein Weg zur Anerkennung der Rechte der Natur
Administrative Begleitung des Loisachbündnisses und Hilfestellung beim Aufbau einer Flusspatenschaft der Loisach (Förderzeitraum: seit 2025)
Das von dem Filmemacher und Umweltaktivisten Claus Biegert initiierte „Loisachbündnis“ (Verein im Gründung) gründet mit dem Projekt „Dialogue of Rivers“ eine internationale Partnerschaft zwischen dem bayerisch-tirolerischen Fluss Loisach und dem Whanganui River in Aotearoa Neuseeland, der seit 2017 als juristische Person anerkannt ist.
Es hat zum Ziel, das Verhältnis von Mensch und Mitwelt neu zu denken und insbesondere Flüsse als aktive, soziale Akteure im ökologischen und rechtlichen Gefüge sichtbar zu machen. Das Projekt verbindet ökologische, juristische, künstlerische und indigene Perspektiven zu einem interdisziplinären Diskursformat – von lokalen Erfahrungen an der Loisach bis zu globalen Impulsen aus der internationalen Bewegung für die Rechte der Natur.
Die Rechtsfähigkeit natürlicher Systeme wie des Whanganui River in Neuseeland oder des Mar Menor in Spanien zeigt: Recht kann erweitert werden, wenn gesellschaftliche Resonanzräume entstehen, in denen alternative Realitätsmodelle sprachfähig werden. Das Projekt greift dieses Potenzial auf und verknüpft es mit der konkreten Lebenswelt entlang der Loisach: einem ökologisch bedeutsamen Fluss, der über alpine und moorige Landschaften in die Isar mündet.
Im Kern möchte das Vorhaben
- verbinden, was in der Praxis oft getrennt bleibt: ökologische Kenntnis, rechtliches Denken, kulturelle Deutung und ästhetische Erfahrung,
- Resonanzräume schaffen, in denen Menschen Sinn- und Beziehungszusammenhänge zwischen Mitwelt, Gesellschaft und Recht erleben,
- die Idee der juristischen Anerkennung natürlicher Entitäten wie Flüsse als potentiell neue Form gesellschaftlichen Rechtsbewusstseins diskutieren und praktisch verankern,
- lokale und globale Perspektiven in einen interdisziplinären Austausch bringen und damit neue Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Der bisherige inhaltliche Hauptfokus der Arbeit liegt auf der Organisation einer Besuchs- und Begegnungsreise mit einer Delegation von sechs bis acht Maori, Vertreter:innen des Whanganui Rivers, vom 11. bis 21. September 2026 in Bayern und Tirol, gleichzeitig Besuch von Vertreter:innen vom Mar Menor und vom Rio Ulla (Galicien). Die Flüsse Loisach und Whanganui sollen ein Bündnis schließen, das mit einem Ritual an der Loisach besiegelt wird. Begleitend gibt es im Vorfeld verschiedene Bildungsprojekte und -veranstaltungen in Bayern rund um das Thema "Rechte der Natur".
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Botanischer Garten in Ladakh
Unterstützung des DANA e.V. bei der Finanzierung des Aufbaus eines Botanischen Gartens für die Himalaya-Region in Shayok/Ladakh (Förderzeitraum: seit 2025)
Ökologisch sensible Bergregionen wie der Himalaya sind anfällig für die negativen Auswirkungen des globalen Klimawandels, die sowohl auf natürliche Ursachen und anthropogene Emissionen in anderen Teilen der Welt als auch auf solche in der Region selbst zurückzuführen sind. Ladakh liegt an der nördlichsten Spitze des Trans-Himalaya in Indien. Es ist einer der höchstgelegenen bewohnten Gebiete der Welt. Trotz der großen Höhe, des unwirtlichen Geländes und des kalten, trockenen Wüstenklimas sorgt die Trockenheit dafür, dass die höheren Lagen der Region während der langen, kalten Wintermonate kaum von Schnee bedeckt sind. Die Bewohner dieser Region haben in der Vergangenheit nicht nur unter den Bedingungen der Höhenlage überlebt, sondern die Landschaft im Laufe von Jahrhunderten der Besiedlung und landwirtschaftlichen Nutzung durch ökologisch angepasste Kultivierungsmaßnahmen fruchtbarer gemacht.
Doch in den letzten Jahrzehnten haben sich die ökologischen und wirtschaftlichen Bedingungen Ladakhs infolge der Einführung verschiedener staatlicher Maßnahmen und Projekte, des Tourismus, der militärischen Präsenz und anderer Modernisierungsfaktoren, vir allem aber auch durch die Auswirkungen des globalen Klimawandels in dieser Region deutlich verschlechtert.
Vor diesem Hintergrund hat S. H. Drikung Kyabgon Chetsang Rinpoche im Jahr 2014 die Mission „Go green – Go organic“ ins Leben gerufen. Das übergeordnete Ziel ist der Schutz der empfindlichen Umwelt und die Erhaltung der traditionellen nachhaltigen wirtschaftlichen Aktivitäten in der Himalaya-Region. Im Rahmen des Projekts „Go Green“ soll das fragile und einzigartige Ökosystem Ladakhs bewahrt werden. „Go Organic“ zielt darauf ab, das tradierte Erfahrungswissen in ökologischen und standortgerechten Bewirtschaftungsformen in der Himalaya-Region zu erhalten und weiterzugeben.
Die Selbach-Umwelt-Stiftung fördert – in Kooperation mit der CoCreatio-Stiftung – den Aufbau eines Botanischen Gartens in Shayok/Ladakh. Der Garten soll endemische Pflanzen aus acht bis zehn Regionen des Himalaya zum Zwecke der wissenschaftlichen Forschung, des Artenschutzes und der Bildung dokumentieren, darunter auch Pflanzen, die für traditionell medizinische Zwecke verwendet werden. Das dort erzeugte Saat- und Pflanzgut soll für die Wieder- bzw. Neubepflanzung in der Region verwendet werden. Begleitet ist die Arbeit des Botanischen Gartens von einer umfassenden ökologischen Bildungsarbeit für die Bevölkerung.
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Das Welternährungsset
Förderung der Erstellung ernährungsbezogener Bildungsmaterialien durch die Umwelt-Akademie (Förderzeitraum: 2025/26)
Mit dem Projekt „Das Welternährungsset“ entwickelt die Umwelt-Akademie e.V. ein neues BNE-Bildungsmaterial zu Ernährung, planetarer und menschlicher Gesundheit, Globalisierung und Nachhaltigkeit für Kinder im Grundschulalter. Das Material soll das bereits bestehende Planetary Health Diet-Set für 10- bis 18-Jährige ergänzen und altersgerecht, inklusiv, handlungsorientiert und interaktiv sein. Besonders ist der partizipative Entwicklungsprozess: Lehrkräfte, Multiplikator:innen, Kinder und externe Kooperationspartner sind eng in die Entwicklung des neuen Lernmaterials eingebunden.
Im Oktober 2025 startete die partizipative Entwicklung des BNE-Lernmaterials. In einem Formatfindungsworkshop kamen Lehrkräfte und Multiplikator:innen zusammen und entwickelten erste Ideen. Dann wurden in Schul-Workshops gemeinsam mit Schülern Ideen gesammelt und ausgearbeitet. Dabei wurden 11 didaktische Methoden und Formate ausgearbeitet, getestet und realisiert. Nach letzten Testungen und einem Feinschliff der Prototypen mit Feedbackschleifen durch Lehrkräfte, ist eine Übergabe der fertigen Prototypen des Welternährungssets an die Hopp Foundation im Frühjahr 2026 geplant. Nach weiteren Testungen sowie grafischen und textlichen Überarbeitungen geht das Welternährunssset voraussichtlich im Herbst 2026 in Produktion und kann ab Ende 2026 kostenfrei bei der Hopp Foundation bestellt werden. Das Projekt wurde mithilfe der Förderungen durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und der Selbach-Umwelt-Stiftung sowie viel ehrenamtlichem Engagement durchgeführt.
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Schulprojekte – Multiplikatorentraining BNE/WIA
Förderung der Würmrager im Jane Goodall Institut Deutschland bei der Umsetzung des BNE-Whole Institution Approach an der Franz-Nißl Mittelschule in München-Allach (Förderzeitraum: 2025/26)
Der Whole Institution Approach (WIA) bezeichnet einen ganzheitlichen Ansatz zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an einem Lernort. Lernorte entfalten dann ihre volle Innovationskraft, wenn sie ganzheitlich arbeiten – das heißt Nachhaltigkeit als ganze Institution rundum in den Blick nehmen.
Wenn ein Lernort, beispielsweise eine Schule oder ein Verein, einen WIA verfolgt, ist BNE dort nicht nur ein Querschnittsthema im Unterricht oder im Sport, auch die Lernprozesse und Methoden selbst werden auf BNE ausgerichtet. Der Lernort orientiert außerdem die Bewirtschaftung der eigenen Institution an Prinzipien der Nachhaltigkeit, indem beispielsweise Lernende, Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende bewusst mit Energie und Ressourcen umgehen, einen Schulgarten pflegen oder für die Verpflegung regionale und fair erzeugte Bioprodukte bevorzugen. Auch Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrende und Verwaltungsmitarbeitende gehören dazu sowie das Einbinden aller Beteiligter in Entscheidungsprozesse.
Die Umweltbildungsinitiative Würmranger begleitet bereits seit mehreren Schuljahren die Umsetzung von BNE-Themen an der Mittelschule in München-Allach – ein Schultyp, bei dem bislang BNE wenig Beachtung fand. In dem Projekt bieten die Bildungsexperten der Würmranger den Lehrkräften der Schule praktische Unterstützung bei Planung von Unterrichtseinheiten, schulischen Projekten und der ganzheitlichen Integration von BNE in den Schulalltag. Ziel ist die Verankerung von BNE im Sinne des WIA dauerhaft im Unterricht, auf dem Schulgelände und in der Schulkultur der Mittelschule.
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Netzwerk Rechte der Natur e.V.
Förderung der inhaltlichen und strategischen Professionalisierung des Netzwerks (Förderzeitraum: seit 2024)
Unser Artenschutzgesetz unterliegt regelmäßig vor Gericht, wenn es um die wirtschaftlichen Interessen von Landwirten, Eigentümern und Investoren geht. Die Umweltschutzgesetzgebung regelt die Zerstörung der Umwelt, aber beendet sie nicht. Unser Tierschutzgesetz schützt nicht die Tiere, sondern regelt ihre Nutzung. Damit die Natur (Ökosysteme, Flora und Fauna) den Schutz erhält, der so dringend erforderlich ist, fordert das Netzwerk Rechte der Natur die Ökologisierung des Rechts und Eigenrechte für die Natur.
Das Netzwerk Rechte der Natur ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Vertreter:innen aus Rechtswissenschaft, Rechtspraxis, Naturschutz, Politik, Zivilgesellschaft und engagierten Privatpersonen. Es informiert über die grundlegende Möglichkeit, die Rechte der Natur im Grundgesetz zu verankern, und regt zum Nachdenken über unsere Werte sowie über unsere Beziehung zur natürlichen Mitwelt an. Das Netzwerk betreibt Anwaltschaft für die Natur und vertritt deren Interessen durch Veröffentlichungen, Veranstaltungen, offene Netzwerktreffen und zahlreiche Gespräche.
Das deutsche Netzwerk, dessen Aufbau und Professionalisierung die Selbach-Umqwelt-Stiftung in einem auf drei jahre angesetzten Projekt fördert, ist Teil einer weltweiten Bewegung für die Rechte der Natur – etwa im Rahmen der Global Alliance for the Rights of Nature (GARN). In Ländern, in denen diese Rechte bereits umgesetzt wurden, zeigt sich: Gerichte entscheiden zunehmend im Sinne des Überlebens der Natur. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Natur automatisch „gewinnt“. Vielmehr findet eine Abwägung zwischen menschlichen Interessen und den Rechten der Natur statt – auf Augenhöhe.
Das Netzwerk Rechte der Natur formuliert für sich selbst folgende Vision:
"Wir streben eine Welt an, in der die Menschen ihre ausbeuterische und selbstzerstörerische Beziehung zur Natur in eine respektvolle und kooperative Beziehung verwandeln. Der Planet Erde ist ein lebendiges Netzwerk aus Zusammenhängen, Symbiosen und Abhängigkeiten, das unser Überleben mit dem der Pflanzen und Tiere verknüpft.
Ein wesentlicher Schritt auf diesem Weg ist die Schaffung eines Rechtssystems, das die Natur als mit Rechten ausgestattete Einheit anerkennt und schützt, anstatt sie als Eigentum zu behandeln, das ausgebeutet werden kann. Indem wir den anthropozentrischen Blick überwinden und die Rechte der Natur respektieren und durchsetzen, tragen wir zur Gesundheit und Integrität der natürlichen Umwelt bei. Dies ist eine der transformativsten Maßnahmen, um eine gemeinsame Zukunft für alle zu sichern und die Ursachen der Klimakrise sowie des Artensterbens zu bekämpfen."
Website (mit Veranstaltungshinweisen)
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Verfassungsbeschwerde gegen das entkernte Klimaschutzgesetz der Bundesregierung
Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) bei der juristischen Auseinandersetzung um das 2023 novellierte Klimaschutzprogramm der Bundesregierung (Förderzeitraum: 2024/25)
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Klimabeschluss von 2021 das Gebot des intertemporalen Freiheitsschutzes etabliert. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass notwendige Klimaschutzmaßnahmen nicht in die Zukunft verschoben werden dürfen, weil dadurch später umso härtere Grundrechtseingriffe notwendig werden. Dadurch rückt auch das Klimaschutzprogramm und die vorgelegten Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung in den Fokus verfassungsrechtlicher Erwägungen. Dadurch, dass im Klimaschutzprogramm festgelegt wird, wie viel CO2 in den nächsten Jahren tatsächlich noch ausgestoßen wird und wann und durch welche Maßnahmen CO2 reduziert werden soll, wirkt sich das Programm maßgeblich auf die notwendige Sicherung intertemporaler Freiheit aus.
Das Problem: Das Klimaschutzprogramm, das die Bundesregierung im Oktober 2023 vorgelegt hat, ist nicht dazu in der Lage, die Erreichung der Klimaziele zu gewährleisten. Das Klimaschutzprogramm ist darüber hinaus derart vage, dass noch nicht einmal eine zuverlässige Abschätzung getroffen werden kann, wie viel CO2 mit ihm tatsächlich eingespart wird. Viele der im Klimaschutzprogramm 2023 aufgeführten Vorhaben sind zudem bloße Absichtserklärungen, aber keine schlüssig ausgestalteten Maßnahmen.
Das mangelhafte Klimaschutzprogramm ist auch deshalb besonders problematisch, weil mit der beschlossenen Entkernung des Klimaschutzgesetzes die bisher bestehende Orientierungsfunktion verbindlicher, jährlicher Sektorvorgaben verloren geht. Allein aus diesem Grund müsste im Klimaschutzprogramm konkretisiert werden, in welchen Jahren und welchen Sektoren mit Klimaschutzmaßnahmen zu rechnen ist. Diese Konkretisierung sucht man jedoch im Klimaschutzprogramm 2023 vergeblich.
Das Klimaschutzprogramm ist deswegen durch die Nicht-Erreichung der deutschen Klimaziele nicht nur ein klarer Verstoß gegen die Vorgaben des Klimaschutzgesetzes, sondern bricht darüber hinaus mit der Vorgabe intertemporalen Freiheitsschutzes des Bundesverfassungsgerichts. Es ist nach Auffassung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und vieler weiterer Rechtsexperten und Nichtregierungsorganisationen verfassungswidrig. Die DUH hat deswegen – parallel mit anderen Klägern aus der Zivilgesellschaft – Verfassungsbeschwerde gegen das Klimaschutzprogramm 2023 eingereicht. Die Selbach-Umwelt-Stiftung beteiligt sich an der Finanzierung der Rechtsanwaltskosten für diese Verfassungsbeschwerde.
Nähere Informationen zu der Klimaklage der DUH (Website)
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Olytopia
Förderung eines nachbarschaftlichen Nachhaltigkeitsprojektes im Münchner Olympiadorf von rehab republic e.V. (Förderzeitraum: seit 2024)
Das Münchner Kreativkollektiv rehab republic hat unter dem Titel "Olytopia" 2019 ein nachbarschaftliches Nachhaltigkeitsprojekt im Olympiadorf München ins Leben gerufen. Das partizipative Projekt verfolgt innerster Linie das Ziel, das Quartier gemeinsam mit Bewohner:innen und Interessierten ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger zu gestalten. Da besonders städtische Quartiere geeignete Orte und Treiber eines gesellschaftlichen Wandels sein können, spielen solche Quartiersinitiativen eine wichtige Rolle. Durch den Fokus auf ein bestimmtes Viertel wurden bei Olytopia nachhaltige Angebote in direkten Wohnumfeld der Betroffenen geschaffen. Im Austausch mit anderen Quartiersinitiativen werden die Ideen und Erfahrungen zudem in andere Viertel Münchens hineingetragen.
Da regelmäßige Präsenz ein Schlüssel für die erfolgreiche Quartiersrarbeit ist, werden seit 2024 in der Regel zweimal im Monat Treffen organisiert, bei denen neues Wissen angeeignet, Fähigkeiten geteilt und nachhaltige Ideen ausprobiert werden können. die Arbeitsgruppen betreffen folgende Themenfelder: Ernährung & Begrünung, Kommunikation, Konsum – reparieren, tauschen, teilen und verschenken, Lebensmittelverschwendung, Mobilität, Mülltrennung/-vermeidung sowie Nachbarschaft & Soziales.
Projektwebsite
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Fridays For Future
Förderung der politischen Protestbewegung von Schülerinnen und Schülern sowie jungen Erwachsenen zur Umsetzung der globalen Klimaschutzziele (Förderzeitraum: seit 2019)
Im August 2018, zu Beginn des neuen Schuljahres, beschließt die damals 15-jährige Schwedin Greta Thunberg, die Schule zu bestreiken, weil die Klimapolitik der schwedischen Regierung nicht ausreicht, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Innerhalb kürzester Zeit geht die Nachricht um die ganze Welt und junge Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern erkennen im Mittel des Schulstreiks eine Chance, ihre Stimme hörbar zu machen. So auch in Deutschland, wo unmittelbar nach der Klimakonferenz in Kattowicz, Mitte Dezember 2018 in Berlin die erste Fridays-for-Future-Demonstration statt. Bereits wenige Wochen später, am 18. Januar 2019, fanden sich 10.000 junge Menschen aus ganz Deutschland zur erste bundesweiten Fridays-for-Future-Demonstration in Berlin statt. Sie überreichten einen Offenen Brief an die Kohlekommission, indem sie den Kohleausstieg bis 2030 forderten.
Die Selbach-Umwelt-Stiftung hat bereits sehr früh die Fridays-for-Future-Bewegung unterstützt, so z.B. durch Reisekostenzuschüsse oder durch Spenden für die Münchner Aktionsgruppe. Die jüngsten Aktionen, die von der Selbach-Umwelt-Stiftung finanziell unterstützt wurden, waren die Durchführung des Klimastreiks in München am 24. September 2021, kurz vor der Bundestagswahl, sowie des Globalen Klimastreiks am 25. März und 23. September 2022 sowie am 3. März und 15. September 2023 in München. Am 31. Mai 2024 fand in München und anderen Städten Deutschlands eine Kundgebung zur damals bevorstehenden EU-Wahl an.
Fridays for Future Deutschland (Website)
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Münchner Umweltzentrum e.V.
Schulklassenprogramm
Ökologische Bildungsarbeit für Schulklassen (Förderzeitraum: seit 2005)
Das Münchner Umweltzentrum e.V im Ökologisches Bildungszentrum München bietet ein umfangreiches Programm für Schulklassen an. Seit dem 2. Halbjahr 2005 unterstützt die Selbach-Umwelt-Stiftung die Bildungsarbeit für Schulkinder. Die jeweils dreistündige Veranstaltungen sind unterschiedlichen Themen gewidmet wie zum Beispiel: "Wasser- ein geheimnisvolles Lebenselixier", "Wir erforschen den Boden", "Feuer-Erde-Wasser-Luft", "Lebensraum Hecke", "Vom Korn zur Semmel" und "Gesunde Ernährung".
Kontakt: Münchner Umweltzentrum e.V.